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GORE-TEX® Transalpine-Run – ein Lauf voller Emotionen und Leidenschaft


Auf die Frage, was denn eigentlich der GORE-TEX® Transalpine-Run nun wirklich ist, gibt es ebenso viele Antworten wie Läufer, die daran teilnehmen. Für die einen ist es das Abenteuer ihres Lebens, für die anderen die sportliche Herausforderung überhaupt, quasi die Tour de France für Trailrunner. Für andere ist es die soziale Komponente, das Laufen im Zweier-Team, das über sieben Tage zusammenschweißt. Eine ganz große Gemeinsamkeit gibt es aber dennoch für alle gemeinsam: Der GORE-TEX® Transalpine-Run, der legendäre Etappenlauf über die Alpen, bietet mehr als tolle Downhills, knackige Anstiege und tolle Gipfel. Der GORETEX ® Transalpine-Run wird für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu einer unvergesslichen und hoch-emotionalen Woche. Am 3. September geht's wieder los, mittlerweile zum 13. Mal.

Start ist in Fischen Allgäu, Ziel am 9. September im italienischen Sulden am Ortler. Dazwischen liegen 270 Kilometer sowie reichlich Schweiß und Tränen für 300 Teams aus aller Welt. Viele halten diesen Klassiker der Alpenüberquerungen für den emotionalsten Lauf überhaupt – wohlgemerkt weltweit. Und das seit der Premiere im Jahr 2005. Spektakuläre Trails, traumhafte Panoramen, überwältigende Pässe, wunderschöne Etappenorte und Teilnehmer aus über 30 Ländern machen diesen Etappenlauf zu einem absoluten Highlight der weltweiten Trailrun-Szene. Hier die Facts: In sieben Tagen werden knapp 270 Kilometer bewältigt und rund 16500 Höhenmeter bezwungen. Die 13. Auflage startet am 3. September zum ersten Mal in Fischen im Allgäu. Von dort führt die Strecke von den Allgäuer Alpen über die Grenze nach Österreich in die Lechtaler Alpen und gastiert in den beiden Orten Lech und St. Anton am Arlberg. Weiter geht es nach Landeck und über die Schweizer Grenze nach Samnaun und Scuol, beide im Kanton Graubünden gelegen. Auf der sechsten der sieben Teilstücke führt die Route die Teilnehmer nach Prad am Stilfser Joch in Italien. Die siebte und letzte Etappe endet schließlich in Sulden am Fuße von „König Ortler“. Das sind sieben Tage lang Adrenalin pur!

Die Hotspots 2017 sind bei der diesjährigen - zum Teil neuen Westroute - die romantische und gleichzeitig spektakuläre Uinaschlucht mit ihren Felswänden und Tunneln, welche die Teilnehmer am sechsten Tag durchqueren. Diese Etappe wartet aber auch noch mit traumhaften Singletrails von Glurns nach Soles und weiter bis hinauf zum Schloss Lichtenberg auf. Dieser neue Abschnitt ist in enger Zusammenarbeit mit den Streckenexperten vor Ort in Prad entstanden und ist sicherlich ein neuer Höhepunkt auf der bewährten Route. Die finale Etappe ist ein einziger Traum. Von der Berglhütte führt die Strecke das Tabarettatal hinauf zur Tabarettascharte nur 400m unterhalb des beeindruckenden Gletscherbruchs der Ortler Nord-West Wand. Im Blick die markante Prayer-Hütte und die berühmte Ortler-Nordwand, ehe das Ziel in Sulden einer Höhe von fast 1800 m erreicht ist. Steile Gipfel, knackige Downhills, liebliche Täler - die Strecke bietet alles, was das Trailrunner-Herz begehrt. Die Anziehungskraft ist so stark, dass es Athleten gibt, die schon 2005 dabei waren und bislang keinen einzigen GORE-TEX® Transalpine-Run ausgelassen haben. Felix Fache (75), Stefan Zäh (47) und Holger Schulze (50). Und wenn man sie nach der Faszination dieses Rennens fragt, sind sie sich einig: Auf der Strecke ist es eher ein Miteinander als ein Gegeneinander. Es kommen immer wieder neue Strecken und Etappenorte dazu, sodass man immer wieder Neues sieht. Letztendlich sei der TAR eine  Woche Wohlfühlurlaub, der manchmal auch weh tue, mit vielen Freunden, so Stefan Zähl. Für Felix Fache ist das Besondere des Laufs der Zeitfaktor: „Hier läufst und leidest du eine Woche gemeinsam. Und es gibt keinen Unterschied zwischen Hobby- und Spitzenläufer.“ Holger Schulze, der dritte Dauerstarter, denkt „eine Woche lang nicht an den Job, an Alltagsprobleme oder das allgemeine Weltgeschehen. Man beschäftigt sich im Wesentlichen nur dem Laufen, der fantastischen Natur und der Regeneration seines Körpers.“

Die gemeinsamen Erlebnisse und Emotionen scheinen nachhaltig hängengeblieben zu sein. Daneben gibt es auch noch einige harte Fakten, die nicht zu verachten sind. In den bisherigen zwölf Läufen seit der Premiere 2005 ist ganz schön was zusammengekommen! 95 Etappen, über 3000 Kilometer, mehr als 200 000 Höhenmeter. Rund 5000 Teilnehmer aus fast 50 Nationen, der älteste war 75, der jüngste 19 Jahre alt. Rund 9000 Kilogramm Bananen wurden geschält, fünf Kilometer Kinesiotape und 90000 Liter Getränke wurden verbraucht. Und jede Menge Emotionen gelebt und Tränen vergossen.


Weitere Informationen unter www.transalpine-run.com

 
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