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Rhöner Highlights auf Extratouren entdecken - Point-Alpha-Weg erzielt dritten Platz bei Wahl zu Deutschlands schönsten Wanderweg


So vielfältig wie die Rhön sind auch die 25 Extratouren, zertifizierte Premiumwanderwege, auf denen man das Land der offenen Fernen erkunden kann. Eine von ihnen, der Point-Alpha-Weg, belegt jetzt Platz drei der schönsten Wanderwege Deutschlands.

„Bronze“ für Point-Alpha-Weg
Das Wandermagazin ließ über die schönsten Wanderwege Deutschlands abstimmen. Die Extratour Point-Alpha-Weg schaffte es in die Spitze. Das verwundert nicht, denn auf naturnahen Wegen erläuft man sich auf knapp 15 Kilometern nicht nur abwechselnde Landschaftsbilder, sondern gelangt auch zu der Gedenkstätte Point Alpha. Sie thematisiert das Leben an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Eine offizielle Siegerehrung wird es im September 2017 auf der Messe TourNatur Düsseldorf geben.
Aber auch die anderen Extratouren lohnen sich. Ein Geheimtipp ist die Haubentour, die abseits der Haupttouristenströme durch den südwestlichen Teil des Landkreises Fulda führt. Felder, Wald und Wiesen begleiten den Weg, der sich 20 Kilometer durch das bayerisch-hessische Grenzgebiet schlängelt. Höhepunkt der Tour ist das grandiose Panorama vom Aussichtsturm auf der Großen Haube: Von dem Stahlturm überblickt man das Dammersfeldmassiv und die hessische Rhön mit den Gipfeln von Milseburg und Wasserkuppe im Norden. Aufgrund von Bauarbeiten ist die Haubentour noch bis Ende September 2017 nur in zwei abgewandelten Runden begehbar. Informationen und Karte hier.


Zu Märchenschlössern und Klufthöhlen

Malerische Wälder schmiegen sich westlich an die Theaterstadt Meiningen. Sie bilden die Kulisse für die Extratour Der Meininger. Zahlreiche Aussichtspunkte, eine Burgruine und Europas größte Kluft- und Spalthöhle sorgen für ganz besondere Wandererlebnisse. Ausgangspunkt der etwa zwölf Kilometer langen Wanderung ist Schloss Elisabethenburg in Meiningen. Vorbei am Märchenschloss Landsberg geht es durch alte Buchenwälder auf schmalen Wegen bis zur Ruine der Habichtsburg. Gegen Ende der Tour erreicht man die Goetzhöhle. Führungen gibt es für Gruppen ab fünf Personen nach Terminvereinbarung unter Telefon 01 72/3 60 61 35 oder 0 36 93/4 46 50. Zurück am Ausgangspunkt kann man direkt einen Bummel durch das schmucke Meiningen anschließen. Die Stadt kann mit einigen kulturellen Schmankerln aufwarten, beispielsweise auf den Meininger Kleinkunsttagen vom 18. August bis zum 20. September 2017.


Durch bezaubernde Flusstäler

Beeindruckende Panoramasichten über das idyllische Streutal und die Hohe Rhön bietet die Extratour Ostheimer. Über die romantische Fachwerkstadt ragen die östlichen Ausläufer der Rhön. Außerdem kann man in dem kleinen Ort die größte Kirchenburg Deutschlands besichtigen. Der sieben Kilometer lange Wanderweg startet jedoch auf dem Schlossberg an der Ruine Lichtenburg. Von ihrem gut erhaltenen Turm hat man einen fantastischen Ausblick auf Rhön, Grabfeld und den Thüringer Wald. Der Wanderweg führt abwechslungsreich durch lichte Kiefernwälder, Buchenwälder, Kalkmager-rasenflächen und Streuobstlandschaften zurück zum Ausgangspunkt. In Mäandern und Schleifen fließt die Thulba durch die südwestliche Rhön. Auf der Extratour Thulbataler begegnet man ihr immer wieder. An ehemaligen Bauerngärten vorbei führt der etwa zehn Kilometer lange Weg an dem Flüsschen entlang. Man quert es über kleine Stege. Auwiesen, alte Bildstöcke und Mühlen liegen am Weg. Nah am Weg liegt auch die Wasserskianlage „Wakepark Thulba“ mit Gaststätte – eine gute Gelegenheit zum Rasten.  Durch ein Waldgebiet mit Lichtungen, die schöne Ausblicke bieten, geht es zurück zum Ausgangspunkt.


Edlen Bränden auf der Spur
Eine besondere bäuerliche Tradition der Rhön lernt man auf der Extratour Wald-Brand kennen: das Destillieren und Brennen von Alkoholika. Über Jahrhunderte hinweg ist diese Tradition in der Gemeinde Wartmannsroth lebendig. Heute noch hat die Gemeinde mit 82 Brennrechten bei einer Einwohnerzahl von rund 2.300 eine der höchsten Brennereidichten von Bayern. In Wartmannsroth startet die zwölf Kilometer lange Extratour auf gut begehbaren Wald- und Wiesenwegen durch Felder, an Waldsäumen entlang und durch das Klingenbachtal. Infotafeln geben Aufschluss über die Geschichte des Destillierens, die Herstellung einer Maische und die Weiterverarbeitung zu Bränden und Likören. An der Erlebnisstation „Weidigsee“ erfährt man, wie wichtig der Wald als Holzlieferant für die Brenner ist.


Anwärter für weitere Spitzenplätze bei der nächsten Wahl zum schönsten Wanderweg gibt es also genug.


Weitere Informationen auf www.rhoen.de

 
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